Produktionen

DIE LEARS nach der Tragödie von William Shakespeare  /// Wiener Festwochen, HAU 2, Neumarkt Theater ///
MISS SARA SAMPSON von LESSING  /// GORKI BERLIN PREMIERE 10. NOVEMBER ///
TANGER UNPLUGGED  /// Münchner Kammerspiele PREMIERE AM 28. SEPTEMBER 20H ///
KEBAB von Gianina Carbunariu  /// Münchner Kammerspiele ///
fassbinder unplugged  /// Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt 21.12.06 ///
Das Leben ist Traum von Calderon de la Barca  /// Premiere am 24. November 2006 um 19h am Schauspiel Essen ///
VIKTOR! Happiness is a warm gun nach Roger Vitrac  /// Salzburger Festspiele 30. Juli 2006//Theater Freiburg ///
Radikalisierungsgeisterbahn  /// Münchner Kammerspiele bunnyhill 12./13. Mai 2006 ///
JACKO-unplugged   

von Mike Müller und Barbara Weber
Ausstattung: Sara Valentina Giancane
mit: Niels Bormann, Fabienne Hadorn, Dominique Müller, Arvild Baud
Dramaturgie: Haiko Pfost
Produktion: Sven Heier
Technik: André Donzé
Assistenz: Aziza Liliane Ott


Das Rezept:
3 Schauspieler und 1 Musiker
14 Tage Zeit
Black Panther
The King of the Pop
Peter Pan und Angela Davis
Schwarzer Soul
Rassismus
Schwarzer Widerstand
Botox und falsche Nasen
Mikrofone und -Ständer für Kinder
Zeitungsschnipsel
Dollars, Waffen, weisser Puder, schwarze Camouflage


In bewährter «unplugged» Manier – grosse Stoffe, medial aufbereiteten Phänomene und deutliche Posen – beschäftigen sich Barbara Weber und ihr Team mit Michael Jackson und der Black Power Emanzipation in Amerika der 60-er Jahre der „Black Panther Bewegung“. Der Abend beschäftigt sich mit movements im doppelten Sinne: Black Movements von Malcolm X und Martin Luther King zu Jacksons Moonwalk.
Uns interessiert die Verschränkung der schwarzen Bürgerrechtsbewegung mit dem Popstar Michael Jackson.
Malcolm X postulierte Selbstbestimmung, Freiheit und das Ende der Ausbeutung und forderte das Ende willkürlicher Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung in den USA. Auf diesem zivilgesellschaftlichen Boden der 60er Jahre spiegelt sich eine popkulturelle Fata Morgana der 80er und 90er Jahre: Das Jacksonsche Bermuda-Dreieck von Schönheitschirurgie (black or white), Neverland-Ranch (Peter Pan-Syndrom) und Strafprozess (unschuldiges Opfer).


Verkörpert wird Michael Jackson bei Barbara Weber u.a. von dem in den achtziger Jahren leidenschaftlichen Jackson-Fan Fabienne Hadorn. Sie stürzt sich in die unkontrollierte Achterbahnfahrt des Kontroll-Freaks zwischen Hautfarbe, Geschlecht, Kinder- und Erwachsenenwelt. Jackson ist ein grosser tragischer Stoff: Innerhalb der blinden Flecken dieser Existenz kreuzen sich zentrale Konfliktlinien: Authentizität, Sexualität, ethnische und rassistische Fragen werden in «jacko unplugged» anhand des androgynen, bleichen Cyborgs aus dem Niemandsland und den Ikonen des schwarzen Widerstands, der sich bewaffnet gegen gewaltfreie Gruppierungen abgrenzte, verhandelt.

Der Gegensatz von Ebony and Ivory kennt zweierlei Ausformungen: Bei Michael Jackson dient er als Songtitel und wird zum Mainstream für Weisse. Für die Black Panther Bewegung wird dieser Gegensatz zu Ebony and Agony und führt zum Untergrund für Schwarze.

Regie Barbara Weber
Premiere: 27.04.2006
Koproduktion "auawirleben", Bern; Theaterhaus Gessnerallee, Zürich; Hebbel Am Ufer, Berlin

Spieldaten: 27./28. April 2006 "auawirleben", Bern; 18.-21. Mai 2006 HAU 2, Berlin; 31. Mai -10. Juni Theaterhaus Gessnerallee, Zürich

"auawirleben" Bern
Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Hebbel Am Ufer, Berlin
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JACKO-unplugged  /// Theaterhaus Gessnerallee, "auawirleben" Bern, Hebbel Am Ufer, Berlin ///
paultschi-unplugged  /// Volkstheater Wien ///
Les Syrènes nach Homer  /// Rote Fabrik, Zürich ///
X-Wohnungen  /// Hebbel Am Ufer, Berlin ///
RAF-unplugged  /// Hebbel Am Ufer, Berlin, IMPULSE 05, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
Sauerstoff von Iwan Wyrypajew  /// Münchner Kammerspiele ///
Endstation Sehnsucht von Tenessee Williams  /// Schauspielhaus Graz ///
stars unplugged no. 2 "mother t."  /// Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
Heidi nach Johanna Spyri  /// mit Fabienne Hadorn, Gustavo Nanez, Michael Finger ///
ponyhof nach dem Film "Rote Sonne"  /// 2004 Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
stars unplugged no. 1 "britneyland"  /// Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
hollywood unplugged-Die lange Nacht  /// Theaterhaus Gessnerallee, Hebbel Am Ufer, Berlin, Mousonturm, Frankfurt ///
hollywood unplugged no. 3 "star wars"  /// Deutsches Schauspielhaus, Hamburg; Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
Die Arabische Nacht von Roland Schimmelpfennig  /// Theater an der Winkelwiese, Schweizer Erstaufführung ///
hollywood unplugged no. 4 "titanic"  /// Koproduktion Deutsches Schauspielhaus Hamburg und Theaterhaus Gessnerallee Zürich ///
hollywood unplugged no. 1 "bonnie&clyde"  /// Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///
Trommeln in der Nacht von Bertolt Brecht  /// Theater am Neumarkt/ Kampnagel Hamburg 2001 ///
hollywood unplugged no. 2 "rocky"  /// Theaterhaus Gessnerallee, Zürich ///

geplante Produktionen